Vorsorge ist die beste Medizin
Regelmäßiges Saunieren beugt Erkältungen und Kreislauferkrankungen vor. Die Sauna ist überall in der Welt zu Hause. In der Türkei heißt sie Hamam, in Russland Banja und in Japan Sento. Auch wenn das Saunieren je nach Kulturkreis in leichten Abwandlungen zelebriert wird, spielt zum einen der Aspekt der Gesundheitsförderung eine wichtige Rolle und zum anderen die Entspannung von Geist und Seele.

Die effektive Verbindung von Wellness und Gesundheit ist längst auch hierzulande angekommen. Sauna ist Kult. Nicht nur öffentliche Saunaanlagen erfreuen sich regen Zuspruchs, sondern auch Wellness-Kabinen in den eigenen vier Wänden.
Gerade während der Winterzeit sorgen ungemütliche Temperaturen schnell für eine Erkältung. Da ist Vorsorge immer noch die beste Medizin. Laut Gesundheitsexperten verzeichnen regelmäßige Saunabesuche positive Auswirkungen für Körper und Psyche. Sie entspannen, bauen Stress ab, beugen Erkältungen und Kreislauferkrankungen vor und stärken das Immunsystem. Der regelmäßige Saunabesuch ist also ein gutes Rezept für mehr Gesundheit und Wohlbefinden.
Jahrzehntelang war die Sauna überwiegend im Keller untergebracht. Inzwischen fi ndet sie ihren Weg in das direkte Wohnumfeld. Möglich ist beispielsweise ein ungenutzter Dachboden, ein frei gewordenes Kinderzimmer oder eine Ecke im geräumigen Badezimmer.

Platz ist in der kleinsten Hütte. Bei einer Familie mit vier Personen reicht schon eine Grundfl äche von 2x2 Meter aus, um bequem ein Saunabad zu nehmen. Der Handel bietet auch kleinere Einsteigermodelle an. Wichtig ist, dass zumindest eine Liege von 1,80 Meter Länge integriert wird.
Für einen harmonischen Ablauf – bestehend aus Schwitzen, Abkühlen und Ausruhen – ist darauf zu achten, dass sich eine Dusche in der Nähe befi ndet. Auch sollte man auf keinen Fall eine Möglichkeit zum Abkühlen vergessen. Im Badezimmer wäre der Zugang auf einen Balkon optimal.
Bei der Entscheidung für eine Saunakabine sollte man auf hochwertige Qualität achten. Schließlich sollte eine Qualitätssauna gut zwanzig Jahre halten.
Beim Anschluss an das Stromnetz gilt generell, dass dieser von einem Elektrofachmann durchgeführt wird. Bei einem Saunaofen mit einer Leistung von mehr als 5 kW ist eine Drehstromzuleitung von 400 Volt nötig. Die Voraussetzung dafür ist in den meisten deutschen Haushalten bereits gegeben.
Um Energie zu sparen, sollte man darauf achten, dass bei Saunen in Elementbauweise die Rahmenkonstruktion mit Wärmedämm-Material der Baustoffklasse A ausgefüllt ist. Bei Massivholzsaunen sollten die Wände mindestens einen Durchmesser von fünf Zentimeter betragen und nach dem Prinzip der optimalen Wärmedämmung gefertigt sein.
Grundsätzlich ist das Saunabaden ein vergleichsweise kostengünstiges Freizeitvergnügen. Bei der dreistündigen Betriebsdauer einer Vier-Personen- Sauna fällt ein Stromverbrauch von rund drei Euro an.