Die neue Rolle des Bades
Trendwelt Bad: Unter diesem Namen feiert an der Swissbau 2010 ein Ausstellungsbereich seine Premiere, der die Besucher auf 6000 Quadratmetern die Welt des «Private Spa» in einer eigenen in Farbe und Licht gehüllten Atmosphäre erleben lässt. Die Branche präsentiert hier ihre neusten Entwicklungen und zeigt, wohin die Trends gehen.

Das wohnliche Bad
Ganzheitliche Raum- und Einrichtungskonzepte bestimmen die neue Rolle des Bades. Die spanische Stardesignerin Patricia Urquiola macht es vor. Alle ihre Projekte stehen für Vitalität, Poesie, Sinnlichkeit; ihre Inspiration ist das tägliche Leben, und dieses bildet sie auch in ihrem Badkonzept für Axor ab. Bad, Schlafraum, Ankleide wachsen dabei zur individuellen Wohlfühlwelt zusammen. Fliessende Übergänge, eine weiche Formensprache und ein eigener Charme zeichnen die Elemente dieses überaus wohnlichen Bades aus, in dem sich natürliche Materialien mit modernen Werkstoffen zu Neuem kombinieren lassen und das sich in grosse wie in kleine Badezimmer übersetzen lässt.Design als Kultur

Gutes Design gibt Impulse, setzt Massstäbe, ist Kult und Kultur zugleich. Ob das Designertrio Eoos für Duravit mit «Inipi» die Sauna fürs Bad entwirft oder Phoenix Design zusammen mit Process Product Design und Jürg Heuberger für Keramik Laufen das Badkonzept «mimo» entwickelt. Flexibilität, Komfort und individuelle Adaptionen stehen dabei im Vordergrund. «Das Bad der Zukunft muss auf jeden Fall ein Generationenbad sein, in dem sich alle wohl fühlen – vom Baby bis zur 100-jährigen Urgrossmutter – und das trotzdem optisch ansprechend ist», so Harald Gründl von Eoos. «Darüber hinaus liefert künftig sicher auch die voranschreitende Verdichtung der Städte eine spannende Denkaufgabe für Designer. Wie wir inmitten von Wolkenkratzern und Megacitys Freiräume zur Entspannung und Reinigung schaffen können und wie eine zeitgemässe Artikulation eines Bades in solch einer Umgebung aussehen kann, sind Punkte, die es zu überlegen gilt.»
Alte Rituale und neue Technologien
Im Bad 2010 verbinden sich alte Rituale mit
neuen Technologien, nehmen Ökologie und
Ökonomie einen hohen Stellenwert ein. Wasser
spielt weiterhin die zentrale Rolle im Bad, jedoch in einem neuen Verständnis. Wasser ist
die Essenz, die inszeniert wird, die sich erleben
lässt: sinnlich, lustvoll, emotional, direkt.
Das zeigen führende Armaturenmarken wie
KWC, Dornbracht, Similor oder Vola mit ihren
Neuheiten. Ein bewusster Konsum schränkt
dieses Erlebnis nicht ein: Wasser und Energie
regulierende Systeme sorgen dafür. Zahlreiche
Neuentwicklungen in der Materialwelt und ein
an Nachhaltigkeit orientierter Materialeinsatz
dokumentieren den Wandel.
Die Trauben werden in Körbe und Kleinbehälter gelesen, die man
Mannequins nennt. Sie sind nicht für die Rückhaltung von Saft gebaut.
Die beiden roten Traubensorten Pinot Noir und Pinot Meunier
werden besonders schnell abgepresst, so dass möglichst wenige
rote Farbstoffe in den Grundwein gelangen. Für die eher seltenen
Rosé-Champagner werden dem weissen Grundwein 10 bis 20%
roter Wein zugefügt.
160kg Traubengut müssen für die Herstellung von 102 Litern Most
verwendet werden. Diese Regelung ist seit 1983 in Kraft - zuvor
waren es 150 kg. Doch nur der Mostertrag des ersten Pressganges
- in Frankreich als Cuvée bezeichnet - ist qualitativ sehr
hochstehend. Die allerbesten Champagner werden ausschliesslich
aus dem Cuvée hergestellt, während die Standartqualität
auch den Most der zweiten und dritten Pressung enthält.
Im modernen Bad wird Wellness zur Kultur,
treffen sich Tradition und Moderne, wird Individualität
ebenso zum Massstab wie ein verantwortungsvoller
Umgang mit den Ressourcen.
Die Trendwelt Bad zeigt, wohin die Reise
geht.
